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GRISCHA DÖRFERDUELL

Historik

Die eigentliche Gründung des heutigen Hockey Club Davos geht auf das Jahr 1918 zurück, 
als Dr. Kurt Wüest die Initiative ergriff einen Schüler- und Gästeclub zu gründen. Die eishockeybegeisterten jungen Leute spielten bereits gegen St. Moritz.

Mit dem Zuzug von Dr. Paul Müller als Goalkeeper bestritt die junge Davoser Mannschaft verschiedene Spiele wiederum gegen St. Moritz. Unter der Führung von Dr. Paul Müller sen. wurde dann 1921 der Spielbetrieb stark erweitert und Mannschaften aus Zürich und Lausanne waren die neuen Gegner. Der erste Höhepunkt für den HC Davos war der Besuch von Oxford University, eine Mannschaft aus Kanadiern, welche die Einheimischen gleich 22:0 abfertigten.

Im Januar 1923 fanden Spiele gegen Cambridge University, Sexton’s All Englishteam (die späteren London Lions) und gegen das British Army Team statt. In diesen internationalen Kämpfen erstarkte unsere Mannschaft zusehends. Zur Förderung der internationalen Sportbeziehung stiftete Dr. med. Karl Spengler auf Weihnachten 1923 einen Wanderbecher, der in der Folge als Spengler Cup eine so grosse internationale Bedeutung gewinnen konnte und erst 1937 definitiv in den Besitz des LTC Prag übergehen sollte.

Am ersten Turnier beteiligten sich neben Oxford und Davos der Wiener Eislaufverein und Spartak Prag. Zu einem wohl unerwarteten Sieg kam der HC Davos 1925, welcher als "Champion national" die Schweiz an den Europameisterschaften 1926 in Davos zu vertreten hatte, was ein weiterer kräftiger Impuls zur Förderung des internationalen Spielbetriebes bedeutete. Die verantwortlichen Davoser entschlossen sich eine Eishockey-Tribüne auf dem Areal der englischen Eisbahn zu bauen. Die Hotels kauften Tribünenplätze für zwei Jahre fest und so wurde erstmals Fr. 9'500.- eingenommen. Weitere Fr. 2'500.- konnten aus der Reklame an der Bande hinter den beiden Toren gelöst werden. Gegen 300 Personen fanden Platz auf der Tribüne und im Erdgeschoss wurden die Garderoben für zwei Mannschaften eingebaut. Bei Grossanlässen wie der Europameisterschaft wurden zusätzliche Schneerampen gebaut und mit grünen Sitzbänken erweitert.

1935 wurde auf diesem Areal die Weltmeisterschaft ausgetragen, wobei bis drei Spielfelder benötigt wurden. In der Folge war der Spielbetrieb auf der neuen Kunsteisbahn bei guter Witterung von der Unterlage her gewährleistet. Die Davoser Kunsteisbahn war die zehnte in der Schweiz und neu war der Sommerbetrieb. Am Spengler Cup wurde die Besetzung immer besser und es konnten gute, spannende Spiele gezeigt werden. Leider kam es öfters vor, dass diese Spitzenspiele durch Schneefall beeinträchtigt wurden, so dass sogar Spiele abgebrochen werden mussten. Einmal mehr wurde wieder geplant, um die Kunsteisbahn zu überdecken. Es wurden Fundamente gebaut, aber ein Dach gab es trotzdem nicht. In den 70er Jahren wurde die Schweizermeisterschaft stark erweitert und mit den Doppelrunden viel mehr Spiele gespielt. Der Schweizerische Eishockeyverband stellte die Bedingung auf, dass die Vereine der zwei obersten Spielklassen gedeckte Anlagen erstellen müssen, um einen geregelten Verlauf der Meisterschaft zu gewährleisten. Es wurden Fristen von 5 und 10 Jahren festgelegt für die Nationalliga A und B. Die Davoser Mannschaft konnte Ende der 70er Jahre den Wiederaufstieg in die Nationalliga A bewerkstelligen. Nun kamen die Davoser Behörden unter Druck, denn im Falle eines Aufstieges musste in Davos ein überdachtes Eisfeld vorhanden sein. Es wurden die Fundamente des ersten Anlaufs verstärkt und die wirklich schöne Holzkonstruktion in Rekordzeit erstellt. Die Seitenwände mussten auf das folgende Jahr aus Zeitdruck zurückgestellt werden. Bei starkem Schneetreiben kam es vor, dass Zuschauer und Spieler von Schneegestöber überrascht wurden.

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