PIC CATTINI

Ferdinand Cattini, der aufgrund seiner kleinen Statur meist «Piccolo» oder «Pic» gerufen wurde, bildete auf Vereinsebene beim HC Davos zusammen mit seinem Bruder Hans Cattini und Richard Torriani den sogenannten «ni»-Sturm, der über zehn Jahre äußerst erfolgreich war. Mit dem HC Davos gewannen die drei Spieler 15 Schweizer Meistertitel.

Ferdinand Cattini nahm für die Schweizer Nationalmannschaft an den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen sowie 1948 in St. Moritz teil. Mit seinem Team gewann er bei den Winterspielen 1948 die Bronzemedaille. Bei der Europameisterschaft 1932 sowie der Weltmeisterschaft 1937 gewann er mit seiner Mannschaft jeweils die Bronze-, bei der Weltmeisterschaft 1935 die Silbermedaille. Als bestes europäisches Team wurde die Schweiz bei der WM 1935 zudem Europameister.

1998 wurde er mit der Aufnahme in die IIHF Hall of Fame geehrt. Seit 2010 ist eine der beiden Vorrundengruppen des Spengler Cup nach ihm und seinem Bruder Hans benannt.

BIBI TORRIANI

Richard Torriani wechselte 1929 vom EHC St. Moritz zum HC Davos. Dabei nahm er den Spitznamen «Bibi» mit sich, den er als jüngstes Kind seiner Familie erhalten hatte. Ab 1933 bildete er beim HC Davos gemeinsam mit Hans Cattini und dessen Bruder Ferdinand «Pic» Cattini den sogenannten «ni»-Sturm. Der Begriff ni-Sturm rührte von der gemeinsamen Endsilbe -ni des Familiennamens der drei Spieler her. Der «ni»-Sturm galt während etwa anderthalb Jahrzehnte als die Paradelinie des HC Davos und der Schweizer Nationalmannschaft. Als Spieler des HC Davos errang er zwischen 1930 und 1950 18 Schweizermeistertitel.

Seinen ersten Auftritt hatte Torriani an den Olympischen Winterspielen 1928 in St. Moritz, als er mit der Schweizer Nationalmannschaft die Bronzemedaille gewann. Diesen Erfolg wiederholte er 1948, erneut in St. Moritz, diesmal gemeinsam mit seinen Partnern der «ni»-Linie. Bei der Eröffnung dieser Olympischen Winterspiele wurde Torriani die Ehre zuteil, den Olympischen Eid sprechen zu dürfen.

An Weltmeisterschaften gewann er ein Mal die Silber- und fünf Mal die Bronzemedaille. 1935 und 1939 errang Torriani den Europameistertitel. Ausserdem gehören fünf silberne und zwei bronzene EM-Medaillen zu seinem Palmarès. In der Nationalmannschaft bestritt Bibi Torriani 111 Länderspiele und erzielte dabei 105 Tore. Torriani nahm auch an der Rennrodel-Weltmeisterschaft 1957 in Davos teil und gewann mit dem Einsitzer die Silbermedaille.

Nach seiner aktiven Karriere betätigte sich Bibi Torriani als Trainer. Unter anderem war er Nationaltrainer der Schweiz und Italiens. Zu seinen Klubmannschaften als Trainer gehörten der HC Davos und der EHC Visp, mit dem er 1962 den Schweizer Meistertitel gewann.

1997 wurde Bibi Torriani in die IIHF Hall of Fame aufgenommen.

WALTER DÜRST

Walter Dürst nahm für die Schweizer Nationalmannschaft an den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz und 1952 in Oslo teil. Bei den Winterspielen 1948 gewann er mit seiner Mannschaft die Bronzemedaille. Zudem stand er im Aufgebot seines Landes bei den Weltmeisterschaften 1950 und 1951, bei denen er ebenfalls jeweils die Bronzemedaille gewann. Als bestes europäisches Team wurde die Schweiz 1950 Europameister. Auf Vereinsebene spielte er für den HC Davos.

FRANZ GEROMINI

Bei der Weltmeisterschaft 1938 belegte die Schweiz hinter Canada und den USA den Bronzeplatz. Die Schweizer Standard-Formation: Putzi Müller, Beat Rüedi, Hitsch Badrutt, Franz Geromini, Heini Lohrer, Charly und Herbert Kessler, Bibi Torriani, Hans und Pic Cattini.

HANS CATTINI

Hans Cattini nahm für die Schweizer Nationalmannschaft an den Olympischen Winterspielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen sowie 1948 in St. Moritz teil. Mit seinem Team gewann er bei den Winterspielen 1948 die Bronzemedaille. Bei den Weltmeisterschaften 1937 und 1939 gewann er mit seiner Mannschaft jeweils die Bronze-, bei der Weltmeisterschaft 1935 die Silbermedaille. Als bestes europäisches Team wurde die Schweiz bei der WM 1935 zudem Europameister.

Auf Vereinsebene spielte Cattini für den HC Davos. Dort bildete er zusammen mit seinem Bruder Ferdinand Cattini und Richard Torriani den sogenannten „ni“-Sturm, der in mehr als zehn Jahren äußerst erfolgreich war. 1998 wurde er mit der Aufnahme in die IIHF Hall of Fame geehrt. Seit 2010 ist eine der beiden Vorrundengruppen des Spengler Cup nach ihm und seinem Bruder Ferdinand benannt.

ALBERT GEROMINI

Albert Geromini hatte eine lange Karriere von 1921 - 1940 beim Hockey Club Davos und wurde dabei in den Jahren 1926/27, 1929 - 1935 und 1937 - 1993 Schweizer Meister. Dazu spielte er auch beim Spengler Cup 1930 - 1939 und war dabei an den Turniersiegen in den Jahren 1927, 1933, 1936 und 1938 beteiligt. 

Er war einer von Europas härtesten und besten Verteidigern vor dem zweiten Weltkrieg. Geromini war auch in der Schweizer Nationalmannschaft an Europameisterschaften in den Jahren 1924 - 1926 und 1929 und wurde dabei 1926 Europameister. 1924 - 1925 gewannen die Schweizer dazu noch je die Bronzemedaille. An Weltmeisterschaften nahm Geronimi mit der Schweiz in den Jahren 1930, 1934 / 35, und 1937- 1939 teil, gewann dabei die Silber-Medaille im Jahr 1935 und die Bronzemedaillen in den Jahren 1930, 1937 und 1939. Insgesamt spielte er 61 Länderspiele für die Schweiz und gewann dabei 11 Medaillen.

SIMI MEISSER

Am 30. Januar 1949, einem grauen Sonntagnachmittag, schlugen die ZSCler den Rekordmeister HCD vor 12‘000 Zuschauern mit 3:1. Die Torschützen waren Fredy Bieler, Heini Lohrer und Heinz Hinterkircher für den ZSC sowie Simi Meisser für Davos.

BEAT RÜEDI

Beat Rüedi was a defenseman who played most of his early career with HC Davos, winning 12 Swiss national titles with that side. In 1950 he moved to HC Ambrì-Piotta, playing with them through 1955, when he became a player-coach with Lugano from 1955-58. Rüedi won Swiss Championships with HC Davos in 1937-39, 1941-48 and 1950, and also helped them win the Spengler Cup in 1938 and 1941-43. Rüedi was capped 57 times for Switzerland, scoring 24 goals for the national team, and helping them win bronze medals at 1937 and 1939 World Championships. At the European Championships he played on the winning side in 1939 after winning a silver medal in 1937.

HANS DÜRST

Hans Dürst nahm für die Schweizer Nationalmannschaft an den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz teil, bei denen er mit seiner Mannschaft die Bronzemedaille gewann. Im Turnierverlauf erzielte er in sechs Spielen fünf Tore und vier Vorlagen. Auf Vereinsebene spielte er für den HC Davos.

CHARLIE GERST

 

HUGO MÜLLER

 

MARC GIANOLA

Marc Gianola begann seine Karriere beim EHC St. Moritz, bevor er 1993 zum HC Davos wechselte. Beim HCD entwickelte er sich innerhalb der nächsten Jahre zu einem soliden Abwehrspieler, der sowohl offensiv, vor allem aber defensiv zu überzeugen wusste. In seiner Laufbahn gewann er mit Davos insgesamt vier Schweizer Meistertitel (2002, 2005, 2007 und 2009) und viermal den Spengler Cup. Ab 2004 führte er die Mannschaft als Kapitän und galt als „verlängerter Arm“ des Trainers Arno Del Curto. Im Oktober 2009 beendete er seine aktive Karriere infolge mehrerer Knieverletzungen. In seiner Karriere hat Gianola über 49 Länderspiele für die Schweiz absolviert.

SANDRO RIZZI

Sandro Rizzi begann seine Karriere beim EHC St. Moritz, bevor er 1997 zum HC Davos wechselte. Er entwickelte sich zu einem defensiv-starken Stürmer, der sich vor allem durch gutes Checking, hervorragende Spielanalyse und sein kampfbetontes Spiel auszeichnet. 2002, 2005, 2007, 2009 und 2011 wurde er Schweizer Meister, ausserdem gewann die Mannschaft mehrfach den Spengler Cup. Im März 2014 beendete er im Alter von 35 Jahren nach 18 Jahren beim HC Davos seine Karriere. Rizzi stand bei der Weltmeisterschaft 1999 für die Schweiz auf dem Eis.

Jan und Reto von Arx

Die von Arx Brüder kamen im Jahre 1995 von den SCL Tigers zum HC Davos, nachdem Sie bei den Emmentalern das Hockey Spielen erlernt hatten. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, welch wichtige Rolle die beiden Brüder für Blau-Gelb spielen würden. Reto von Arx entwickelte sich schon schnell zum Leitwolf des HCD und war eine tragende Figur, welche half das Davoser Spiel mit zu entwickeln und gleichzeitig prägte. In der Saison 2000/2001 sorgte er in Nordamerika für Schlagzeilen, als er bei den Chicago Blackhawks erster Schweizer Torschütze in der höchsten Spielklasse der Welt wurde. Für den HCD bestritt Reto von Arx 1004 Meisterschaftsspiele in denen er 227 Tore und 531 Assists verzeichnete, sechs Mal Schweizer Meister wurde und vier Mal den Spengler Cup gewann. Zusätzlich wurde der ältere Bruder drei Mal zum MVP (Most Valuable Player) der höchsten Schweizer Spielklasse ausgezeichnet.  

Sein jüngerer Bruder Jan von Arx könnte man aufgrund seiner aggressiven Defensivspielweise als "Pitbull-Terrier" vergleichen, der sich in jeden Schuss hinein warf und jeden Zweikampf annahm. Bei Davoser Doppelausschlüssen bildete Jan von Arx zusammen mit seinem Bruder sowie Sandro Rizzi während Jahren ein Trio, an welchem sich fünf gegnerische Feldspieler meist die Zähne ausbissen. Jan von Arx trug während 857 Meisterschaftsspielen die Davoser Farben. Seine grosse Übersicht bestätigten seine 123 Assistpunkte. Auch offensiv setzte Jan von Arx immer wieder Akzente, was seine 46 Tore bestätigen. Wie sein Bruder Reto, wurde auch Jan von Arx in den Jahren 2002, 2005, 2007, 2009, 2011 und 2015 Schweizer Meister und gewann den Spengler Cup fünf Mal.