Gregory Sciaroni tippt auf „eine harte Auseinandersetzung"

Wenn der HC Davos am Freitagabend um 19.45 Uhr zuhause gegen den Bern antritt, spielt der Tabellenvorletzte gegen den Leader. Gleichwohl warnt der langjährige HCD- und jetzige SCB-Stürmer Gregory Sciaroni: „Das ist Klassiker. Ich erwarte eine harte Auseinandersetzung und einen sehr guten Match.“

Der HCD ist in der Defensive seit dem Trainerwechsel stabiler geworden. Gleichwohl rennen die Bündner noch immer ihrem ersten Punktgewinn im neuen Jahr nach. Fatale Fehler führten in allen drei Partien zu Gegentreffern. Zudem ist die Spielerdecke zurzeit aufgrund zahlreicher Verletzter mit Erfahrung ausgedünnt – vor allem in der Verteidigung. Auch am Wochenende zuhause gegen Bern und am Sonntag gegen die ZSC Lions im Zürcher Hallenstadion fehlen mit Magnus Nygren, Claude-Curdin Paschoud und Lukas Stoop gleich drei verletzte Stammspieler in der Abwehr. Im Angriff fallen Luca Hischier und Dino Wieser verletzt aus. Zudem ist Marc Wieser möglicherweise gesperrt. Trainer Harijs Witolinsch bleibt in der aktuellen Situation gar nichts anderes übrig, als aus der Not eine Tugend zu machen und den Davoser Nachwuchskräften viel Eiszeit zu geben, welche die Jungen für wertvolle Erfahrungen nutzen.

Die Aufgabe für die junge Davoser Mannschaft, die am Dienstagabend bei der 3:5-Niederlage in Lausanne gerade mal ein Durchschnittsalter von 23 Jahren aufwies, wird im Heimspiel gegen den Meisterschaftsleader Bern bestimmt nicht einfach. Gregory Sciaroni, der auf die laufende Saison hin nach neun Jahren beim HCD zum SCB wechselte, erwartet gleichwohl keine einseitige Partie. „Davos gegen Bern ist ein Klassiker. Und diese haben eigene Gesetze, da kann alles passieren“, sagt der 29-jährige Flügelstürmer. „Wir dürfen als Leader den Match gegen den Tabellenzweitletzten nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich glaube, es wird ein harter Match, aber auch ein sehr gutes Spiel.“

Aus persönlicher Optik wird die Partie in Davos für Sciaroni „mega speziell“, wir er selber sagt. Neun Saison lang stürmte er für den HCD. Jetzt kehrt er erstmals seit seinem Wechsel zu Bern in die Vaillant Arena zurück. Bei seinem ersten Match im SCB-Leibchen gegen Davos siegten die Berner in der Bundesstadt mit 4:1.

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