5 HCD-Spieler gewinnen mit der Schweiz den Slovakia Cup

Neun Tage nach dem letzten Match gegen Ambri (3:2-Sieg) setzt Davos am Dienstagabend um 19.45 Uhr die NLA-Eishockey-Meisterschaft mit dem Heimspiel gegen Kloten fort. Weil gleich fünf HCD-Spieler mit dem Schweizer Nationalteam in der Slowakei weilten, war letzte Woche ein geordnetes Blocktraining nicht möglich.

Mit Torhüter Gilles Senn sowie den beiden Verteidigern Fabian Heldner und Claude-Curdin Paschoud erlebten in der Slowakei drei HCD-Spieler ihre Premiere in der Schweizer A-Nationalmannschaft. Vom Bündner NLA-Klub standen in Nitra weiter die beiden Stürmer Mauro Jörg und Samuel Walser, der letztes Jahr in Moskau seine ersten WM-Erfahrungen gesammelt hatte, im Einsatz. Das Quintett kehrte am Sonntag mit guten Gefühlen zurück nach Davos, gewann die Schweiz doch den Slovakia Cup.

Jörg trifft für die Schweiz

Senn parierte auf dem Weg zu seinem gelungenen Nati-Debüt im ersten Match gegen Weissrussland beim 4:2-Sieg 21 Schüsse. Heldner und Paschoud bildeten in ihrem ersten Länderspiel gemeinsam ein Verteidigerpaar. Sie ernteten wie die ganze junge Abwehr Lob von Nationalcoach Patrick Fischer. Und Jörg erzielte das entscheidende 3:2, nachdem die Weissrussen im Mitteldrittel einen 0:2-Rückstand wettgemacht hatten. Es war Jörgs erster Treffer im Nationaltrikot in seinem vierten Länderspiel.

Im Final des Slovakia Cups, in welchem die Schweiz auf den Gastgeber traf, hütete am Samstagabend an Stelle von Senn Klotens Luca Bornhauser das Tor. Die Schweizer spielten erneut sehr diszipliniert und sicherten sich mit einem 4:3-Erfolg den Turniersieg.

Wohl letzte Chance für Kloten

Der EHC Kloten gewann vor zwei Wochen den Schweizer Cup dank eines 5:2-Erfolgs gegen Genf-Servette. In der Meisterschaft kämpfen die zurzeit auf Platz 10 klassierten „Flieger“ hingegen in Davos um ihre vielleicht letzte Chance, sich doch noch für die Playoffs zu qualifizieren. Wichtige Punkte verpassten die Zürcher unmittelbar vor der Nati-Pause, als sie im Strichkampf gleich zweimal gegen die SCL Tigers verloren – je einmal in der Verlängerung und im Penaltyschiessen. Ein Spaziergang wird der Match für den HCD gleichwohl auf keinen Fall. Erinnert sei an die letzte Direktbegegnung: Am 21. Januar gewann Davos in Kloten zwar mit 2:0. Der Führungstreffer gelang Dario Simion jedoch erst 199 Sekunden vor Spielende im Powerplay. Zum Schlussresultat traf danach Dino Wieser ins leere Klotener Tor.

Comeback von Aeschlimann

Beim HCD wird die Verletztenliste kleiner. Nach monatelanger Pause gab Marc Aeschlimann am Freitagabend beim Davoser Partnerteam Hockey Thurgau gegen die Rapperswil-Jona Lakers sein Comeback. Aeschlimann hatte in der laufenden Saison für den HCD nur die ersten acht Meisterschaftspartien im September bestritten, ehe er sich einer schweren Knieoperation unterziehen musste. Jetzt sammelt der 21-jährige Stürmer vorerst bei Thurgau in der Nationalliga B Spielpraxis. Seine bereits beachtenswerte Form dokumentierte Aeschlimann mit einem Tor und drei Assists bei Thurgaus 7:2-Sieg gegen die Lakers. Ebenfalls für die Thurgauer spielten am Wochenende die beiden HCD-Verteidiger Marco Forrer und Ruben Rampazzo.