Das Break bestätigen

Mit einem 5:3-Erfolg hat der HCD im zweiten Playout-Match in Rapperswil-Jona das (Auswärts-)Break geschafft. Jetzt gilt es für Davos am Samstagabend in der Vaillant Arena (Beginn 20 Uhr), mit einem Heimsieg den dritten Schritt zum Ligaerhalt zu machen.

Der HCD hat in den ersten beiden Playout-Partien mit zwei Siegen 50 Prozent zum Ligaerhalt gemacht. Der Davoser Flügelstürmer Luca Hischier mag sich allerdings auf solche Rechenspiele nicht einlassen. „Wir wollen nicht so denken“, sagt der 24-Jährige vor dem dritten Playout-Match. „Wir nehmen Spiel für Spiel. Gewonnen ist mit den ersten beiden Siegen im Kampf um den Ligaerhalt noch gar nichts. Die dritte Begegnung gegen die Lakers beginnt wieder bei Null.“ Gerade in der zweiten Begegnung offenbarte sich, dass der HCD im spielerischen Bereich Vorteile besitzt. Das will Hischier jedoch nicht überbewerten. „Man merkt, dass auf dem Eis um jeden Zentimeter gekämpft wird. Es ist gut, wie es bis jetzt ist. Offensichtlich haben wir den grösseren Siegeswillen. Es ist nicht unverdient, dass wir jetzt 2:0 Siegen in der Serie führen.“

Hischier ortet nach dem 5:3-Auswärtssieg in Rapperswil-Jona beim HCD durchaus noch Steigerungspotenzial. „Wir müssen unbedingt im ersten Drittel besser und stärker auftreten, so wie wir es ab dem zweiten Spielabschnitt in Rapperswil taten. Jetzt ist wichtig, dass wir uns gut erholen, gut essen, gut schlafen, damit wir am Samstagabend wieder fit sind“, sagt der Walliser.

Im zweiten Playout-Spiel erzielte Hischier in der 50. Minute den Gamewinner – nur 99 Sekunden, nachdem die Lakers zum 3:3 ausgeglichen hatten. „Ich konnte auf der linken Seite aussen vorprellen. Zuerst schaute ich mich nach einer Anspielstation für einen Pass um. Weil nichts offen war, umkurvte ich das Tor und schaute nochmals nach einem Pass. Da sah ich, dass der Lakers-Torhüter schon am Boden war und nutzte dann die Chance, um den Puck hoch im Tornetz unterzubringen“, beschreibt er die entscheidende Szene.

Hischier analysiert die Begegnung als „hartumkämpftes Spiel, ähnlich wie die erste Playout-Partie. Es hätte uns allerdings nicht passieren dürfen, dass die Lakers nach unserem frühen Führungstreffer postwendend ausglichen. Das erste Drittel verlief nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wichtig war, dass wir uns danach steigern konnten. Im dritten Match müssen wir das von Beginn weg so machen.Wir zeigten aber in Rapperswil Moral. Dass wir die Partie zu unseren Gunsten drehen konnten, zeugt von Charakter.“

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