Davoser Swiss-Ice-Hockey-Day mit Teilnehmerrekord

Eishockeystars einmal aus nächster Nähe direkt erleben – nicht nur als Zuschauer, sondern miteinander auf dem Eis. Das machte am Sonntag in der ganzen Schweiz der Swiss Hockey Day möglich.

Rund 100 Mädchen und Buben ab etwa fünf Jahren nutzten in der Davoser Vaillant Arena die Chance, auffallend viele in HCD-Leibchen. Aber selbst aus Zürich reisten sie an, um zum Beispiel einen Doppelpass mit Noah Schneeberger zu spielen. Claude-Curdin Paschoud verriet, wie man ein Hindernis am besten umgeht oder überspringt. Andres Ambühl zeigte, dass man einen Pass auch backhand spielen kann. Perttu Lindgren steckte mitten drin, wenn eine ganze Horde mit totalem Einsatz dem Puck nachjagte und versuchte, den schwarzen Kobold im gegnerischen Mini-Gehäuse unterzubringen. Und einige nahmen die Hilfe von Jan von Arx dankend an, wenn es nach einem Sturz schwierig wurde, das Gleichgewicht auf den Schlittschuhen wieder zu finden.

Dass das Eishockey seine Tücken hat, liess sich schon beim Anziehen der Montur in der Kabine erkennen. Emsige Mutter- und Väterhände sorgten dafür, dass jeder Ausrüstungsgegenstand am rechten Ort richtig passte, und natürlich schnürten sie auch oft noch die Schlittschuhe ihrer Zöglinge. Auf dem Eis bewegten sich zahlreich der künftigen Hockeycrack zur hellen Freude ihrer Eltern dann aber schon recht elegant. Da offenbarten sich die ersten Lernerfolge aus der Hockey Schule.

Nach der 90-minütigen, kräftezehrenden Trainingslektion auf sechs verschiedenen Posten kritzelten die HCD-Profis ihren Schriftzug geduldig auf Leibchen, Helme, Eishockeystöcke, Jacken und Autogrammenkarten. Und natürlich strahlten die Idole gerne mit den Jungen für Selfies und andere Fotos. Diesen gemeinsamen Vormittag mit ihren grossen Vorbildern in der Vaillant Arena bleibt den Mädchen und Knaben, aber auch ihren erwachsenen Begleitern, noch lange in bester Erinnerung.

Text und Fotos: Hansruedi Camenisch

 

Kommentare