Der Feuerkraft des Drachen unterlegen | Hockey Club Davos

News - Der Feuerkraft des Drachen unterlegen

Der HCD hat am Sonntagnachmittag zuhause gegen Fribourg mit 2:5 verloren. Die Gäste überzeugten im Effizienz und Präzision im Abschluss. Bereits nach gut 18 Spielminuten führten sie mit 3:0. Für Davos trafen Teemu Turunen und Fabrice Herzog.

Die Davoser spielten gegen Fribourg mit der gleichen Formation, welche am letzten Freitag gegen Biel mit 3:2 gewonnen hatten. Anders als noch am Freitag, waren die Gäste heute sehr effizient. Beim 0:1 verwertete Matthias Rossi einen Abpraller, nachdem Sandro Aeschlimann den Puck nach einem Schuss von Samuel Walser aus dem Fanghandschuh auf den Torschützen hatte abprallen lassen (9.). Das 0:2 leitete Andres Ambühl mit einem Fehlpass ein. Killian Mottet konterte blitzschnell und traf aus spitzem Winkel (16.). Dann nutzte Topskorer Viktor Stalberg das erste Powerplay der Partie zum dritten Treffer für die Gäste (19.). Die Davoser hatten das Spiel eigentlich mit viel Elan begonnen. Bereits nach 60 Sekunden verpasste Chris Egli den Führungstreffer. Auch Teemu Turunen brachte den Puck nicht am starken Freiburger Goalie Reto Berra vorbei (6.). Und Egli scheiterte bei einem Solo in Unterzahl erneut (17.).

Im Mittelabschnitt waren die Platzherren sichtlich um Resultatkorrektur bemüht. Doch die Chancenverwertung war heute ungenügend. Aaron Palushaj traf nur ins Aussennetz, und zwei Steilpässe fanden ihren Adressaten nicht genau genug, sonst hätte zuerst Palushai und danach Ambühl allein auf Berra losstürmen können. Herrlich und genau kombiniert war aber der erste Davoser Treffer (25.) durch die im Mitteldrittel neu gebildete "Ausländerlinie". Turunen traf nach Vorarbeit von Perttu Lindgren und Palushaj direkt. Wenig fehlte den Platzherren danach im Powerplay zum Anschlusstreffer. Stattdessen hämmerte kurz danach erneut Mottet mit einem haargenauen Abschluss den Puck zum 1:4 ins Davoser Tornetz (32.).

Genau so präzis markierte Rossi im Schlussdritten den fünften Gäste-Treffer, den zweiten im Powerplay. Die Strafe hatten sich die Platzherren durch einen unkorrekten Spielerwechsel eingehandelt. Die Davoser ihrerseits brachten während 9:29 Minuten Powerplay nichts Zählbares zustande, 65 Sekunden davon gar in doppelter Überzahl. Präzision demonstrierte dann doch noch Fabrice Herzog beim zweiten Davoser Tor nach einem von Enzo Corvi gewonnenen Bully. Der Flügelstürmer traf in jeder der letzten vier HCD-Partien.

Seine nächste Meisterschaftspartie bestreitet der HCD am Dienstagabend in Zürich gegen die ZSC Lions. Die Löwen geben nach einer Corona-Zwangspause ihr Comeback. Bereits verschoben ist hingegen das Heimspiel das Heimspiel des HCD gegen Servette vom kommenden Freitag, weil sich die Genfer in Quarantäne befinden. Der HC Davos reist deshalb am Freitag nach Langnau zu den SCL Tigers, um das Spiel vom 20. November nachzuholen.

Text: HCD-Onlineredaktion Bild: Maurice Parrée
 

Feuerkraft des Drachen

13.12.2020 18:15