Der HCD peilt gegen Fribourg Revanche an

Der HCD empfängt am Freitagabend um 19.45 Uhr zu seinem dritten Spiel im Eisstadion Davos Fribourg-Gottéron. Mit dem Schwung aus den letzten beiden Heimsiegen sinnt er gegen die Freiburger nach Revanche.

Am letzten Wochenende war es endlich so weit: Der HC Davos konnte erstmals in der neuen Saison Zuhause antreten. Bekanntlich tat er es höchst erfolgreich: Am Samstagabend entthronte das Team von Trainer Christian Wohlwend mit einem verdienten 5:2-Sieg Meisterschaftsleader Biel. Und tags darauf setzte sich der HCD auch gegen Lugano im Achtelfinal des Schweizer Cups mit 2:1 nach Penaltyschiessen durch. Mit dem Schwung aus jenen beiden Partien möchten die Bündner ihre Erfolgserie auch gegen Fribourg fortsetzen. Gegen Gottéron haben die Davoser ohnehin noch eine Rechnung zu begleichen, verloren sie doch letzte Woche die erste Direktbegegnung in Freiburg mit 2:4.

Der HC Fribourg-Gottéron, der sich auf die laufende Saison hin mit dem Kanadier David Desharnais sowie den beiden Schweden Viktor Stalberg und Daniel Brodin prominent verstärkte, hat bis jetzt die eigenen Erwartungen noch nicht erfüllt. Er befindet sich zurzeit am Tabellenende. Der schlechte Saisonstart führte bereits nach sechs Meisterschaftsrunden zur Entlassung von Trainer Mark French. Seither leiteten Sportchef Christian Dubé und der Tscheche Pavel Rosa als Trainerduo wohl einen Aufwärtstrend ein. Als Berater holten die Freiburger am Sonntag zusätzlich Sean Simpson in den Trainerstab. Die erhoffte Wirkung blieb vorerst jedoch aus. Am Dienstagabend verlor Fribourg-Gottéron sein Heimspiel gegen die SC Tigers mit 0:1 – obwohl das Schussverhältnis mit 38:19 klar zu seinen Gunsten lautete. Das zeugt von der Verunsicherung, die gegenwärtig in der Mannschaft steckt.

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