Der HCD will seinen Spitzenplatz zementieren

HCD gegen Genf-Servette ist am Dienstagabend im Eisstadion Davos das Duell des Tabellenzweiten gegen den -vierten. Die beiden Widersacher trennt nur ein Punkt. Mit einem Sieg könnten die Bündner ihre ausgezeichnete Position festigen. Die Voraussetzungen sprechen für eine hart umkämpfte Partie.

Die drei bisherigen Saisonbegegnungen zwischen dem HCD und Genf-Servette waren allesamt höchst spannende Auseinandersetzungen mit engen Spielausgängen. Am 5. Oktober siegte der HCD in der Les-Vernets-Eishalle mit 6:5. Mitte Oktober revanchierten sich die Genfer mit einem 3:2-Auswärtssieg in Davos. Und noch enger wurde es beim dritten Aufeinandertreffen. Da setzte sich Servette in der Verlängerung mit 3:2 durch, nachdem die Davoser nach 59 Spielminuten noch 2:1 geführt hatten.

Der HCD und Servette bilden in der laufenden Meisterschaft die der National League die positiven Überraschungen. Beide Mannschaften waren zu Saisonbeginn als Wackelkandidaten am Tabellenstrich gehandelt worden. Stattdessen befinden sie sich zurzeit auf sicherem Playoff-Kurs.

„Servette ist in dieser Saison eine Top-Mannschaft. Die Genfer haben sehr gute Ausländer und sind allgemein ein gutes Team“, sagt Dario Meyer. Der HCD-Stürmer leitete am Sonntag mit seinem ersten Saisontreffer zum 1:0 den 3:2-Sieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers ein. Bei Servette führt Daniel Winnik die teaminterne Skorerliste mit 39 Punkten vor Tommy Wingels (38) und Eric Fehr (33) an. Winnik erzielte in 42 Partien bereits 20 Tore. „Wenn wir Servette bezwingen wollen, müssen wir besser spielen als gegen die Lakers“, bemerkt Meyer weiter. Gleichwohl strahlt der 23-jährige HCD-Stürmer Optimismus aus. „Wir werden gut eingestellt gegen Servette antreten und frische Beine haben. Deshalb bin ich zuversichtlich für diesen Match.“

Gespannt darf man als HCD-Fan sein, ob Andres Ambühl seine ausgezeichnete Serie weiter ausbaut. Der HCD-Captain hat in den letzten sechs Meisterschaftspartien stets mindestens ein Mal getroffen. Und gar seit zehn Spielen liess er sich immer einen Skorerpunkt notieren.

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