Der ideale starke Gegner

Mit zwei Spielen gegen Lugano schliesst Davos das Qualifikationspensum ab. Am Samstagabend empfängt der HCD die Tessiner um 19.45 Uhr in der Vaillant Arena. „Wir freuen uns auf Lugano“, sagt Stürmer Gregory Sciaroni. „Es ist der ideale starke Gegner für die Einstimmung auf die Playoffs.“

Bei der Wiederaufnahme der Meisterschaft nach der dreieinhalb-wöchigen Olympiapause musste der HCD am Mittwochabend die Heimreise aus Bern mit einer 0:2-Niederlage antreten. In der ausgeglichenen Partie – 32:29 Schüsse für Davos – schafften es die Bündner nicht, Leonardo Genoni, ihren früheren Teamkollegen, zu bezwingen. Genoni feierte bereits seinen achten Shutout in der laufenden Saison. Pech hatte HCD-Verteidiger Sven Jung mit einem Lattenschuss in der Anfangsphase. Den Berner Führungstreffer erzielte Thomas Rüfenacht, als er im Powerplay einen Weitschuss von Calle Andersson unhaltbar ablenkte. Beim zweiten Treffer profitierten die Platzherren von einem schlechten Pass Fabian Heldners auf Jung. Alain Berger fuhr dazwischen und passte zum einschussbereiten Andersson.

„Wir fanden eigentlich gut ins Spiel, verloren aber nach dem ersten Gegentreffer etwas den Faden“, meinte der Davoser Stürmer Gregory Sciaroni zum Spiel. Dass die Feinabstimmung beim HCD nicht immer passte, führte der Tessiner darauf zurück, dass der HCD während der langen Meisterschaftspause wegen Olympia-Absenzen und Verletzungen erst in den letzten Tagen in den geplanten Blöcken trainieren konnte. In Bern fehlte zudem der erkrankte Topskorer Broc Little.

Playoff-Start auswärts

Nach der Niederlage in Bern steht vor den beiden letzten Qualifikationsrunden fest, dass der HCD in der Tabelle nicht mehr unter die ersten Vier vorstossen kann, folglich die Playoff-Viertelfinals mit einem Auswärtsspiel beginnen muss und sein erstes Playoff-Heimspiel am 13. März sein wird. Zurzeit belegt Davos den siebten Rang. Sein Rückstand auf die ZSC Lions (5.) und Fribourg-Gottéron beträgt zwei beziehungsweise einen Punkt, der Vorsprung auf Genf-Servette vier Zähler. Völlig offen ist auch noch, wer der Playoff-Gegner des HCD sein wird.

Der ideale starke Gegner

Mit Lugano erhält der HCD zum Abschluss der Qualifikation einen echten Gradmesser vorgesetzt. Am Samstagabend messen sich die beiden Kontrahenten in der Davoser Vaillant Arena, zwei Tage später im Tessin. Die beiden Mannschaften spielten in der laufenden Meisterschaft bereits vier Mal gegeneinander. Drei Mal gewann Lugano, zuletzt vor einem Monat in Davos mit 2:1 nach Penaltyschiessen. Alle vier Begegnungen waren hart umkämpft und endeten mit nur einem Tor Differenz. Der HCD sicherte sich den einzigen Sieg vor Weihnachten mit 4:3 in Lugano. „Ich freue mich auf Lugano“, sagt Sciaroni. „In diesen beiden Partien werden wir einen Vorgeschmack auf die Playoffs erhalten. Das starke Lugano ist der ideale Widersacher, um uns auf die Playoffs einzustimmen.“

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