Ein erster Blick ins Bijou

Die Sanierung der Nordseite des Davoser Eisstadions steht vor der Vollendung. Am letzten Freitag hatten die Bevölkerung und die HCD-Fans Gelegenheit, den Umbau zu besichtigen. Sie wurde rege benutzt, und alle waren des Lobes voll.

Am 26. März dieses Jahres erfolgte der Spatenstich, am 30. November war es so weit: Die umgebaute Nordseite der Vaillant Arena ist bezugsbereit. „Da wurde etwas Schönes hergestellt“, sagt Marc Gianola, der CEO des HC Davos und Vertreter des Hockey Clubs in der Baukommission, bescheiden. Der Umbau besticht durch grosszügigere Räumlichkeiten und seine Farbkomposition im Innern. Das Dach des Stadions wurde weiter nach aussen gezogen, was eine neue Fassade erforderte. Sie leuchtet abends und in der Nacht im wahrsten Sinn des Wortes. Zusätzliche Cateringflächen erleichtern die Verpflegung vor und während den Spielen. Am Freitag nahm auch das neue Restaurant im ersten Stockwerk seinen Betrieb auf. Es bildet ein willkommenes Zusatzangebot zum Nordside-Restaurant auf der zweiten Etage. Diese Woche eröffnet der gediegen gestaltete HCD-Fanshop im Parterre seine Türen.

Die Gesamtkosten für die Totalsanierung der Vaillant Arena betragen 25,55 Millionen Franken. Die erste Etappe, die Nordseite des Stadions, verschlang davon 5,96 Millionen Franken. Nächstes Jahr folgen nach Beendigung der Meisterschaft bis November die Sanierung der Südtribüne sowie die Erneuerung der bestehenden und die Erstellung zusätzlicher Garderoben und Nasszellen unter der Südtribüne. 2020 werden von Frühling bis November die Ost- und die Westseite des Stadions umgebaut. Im Endausbau wird der überdachte Rundgang, der bereits jetzt auf der Nordseite vorhanden ist, das komplette Stadion umschliessen und somit alle Sektoren verbinden. Der erste Blick in die neue Nordseite verspricht, dass Davos im Endausbau nicht nur den Eishockeyfans, sondern der gesamten Bevölkerung und allen Gästen ein wahres Bijou als Bauwerk präsentieren kann.