Heimspiel gegen Ambri als Cupfinal-Hauptprobe

Zum letzten Meisterschaftsspiel vor der Olympiapause empfängt der HC Davos am Freitagabend um 19.45 Uhr den HC Ambri-Piotta in der Vaillant Arena. Mit einem Sieg will er sich die Playoff-Qualifikation definitiv sichern und Moral für den Cupfinal vom Sonntag in Rapperswil-Jona tanken.

Mit dem Heimspiel gegen Ambri schliesst der HCD am Freitagabend eine extrem intensive Meisterschaftsphase mit fünf Partien innert sieben Tagen ab. Am letzten Samstag gewann er in Lausanne 5:4 nach Verlängerung. Tags darauf besiegte er in der Vaillant Arena die ZSC Lions mit 2:1. Am Dienstag verlor Davos zuhause unglücklich gegen Lugano mit 1:2 nach Penaltyschiessen. Eine 1:2-Niederlage setzte es auch am Donnerstagabend in Langnau gegen die SCL Tigers ab. In der Defensive ist der HCD in den letzten Partien wesentlich stabiler geworden. Aber die eigene Chancenauswertung und Trefferausbeute lassen zu wünschen übrig.

Der Match gegen Ambri wird zur Gratwanderung für Trainer Arno Del Curto und seine Schützlinge. Einerseits brauchen die Davoser die drei Punkte, um sich die Playoff-Qualifikation zu sichern und den aktuellen fünften Tabellenplatz zu verteidigen. Andererseits wäre es mit Blick auf den Cupfinal vom Sonntag auswärts gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers vorteilhaft, wenn sie nicht alle Kraftreserven anzapfen müssten.

Ambri ist zwar nur Zweitletzter in der Tabelle, und die Tessiner haben keine Chancen mehr auf die Playoff-Qualifikation. Gleichwohl hat der HCD absolut keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen. In der laufenden Meisterschaft standen sich die beiden Kontrahenten bereits fünf Mal gegenüber. Die beiden ersten Partien gewann Davos – in der Leventina mit 2:1 und zuhause mit 4:2. Danach folgten allerdings für den HCD zwei empfindliche Niederlagen mit je sieben Gegentreffern. 5:7 in Ambri und gar 2:7 in Davos lauteten die Resultate aus Bündner Sicht. Die Revanche des HCD folgte im letzten Match vor Weihnachten mit einem glatten 3:0-Erfolg im Tessin.

Ambri absolvierte zuletzt zwei Heimspiele. Am Dienstag besiegten die Tessiner Genève-Servette mit 5:2 und involvierten so die Genfer noch intensiver in den Strichkampf. Und am Donnerstagabend gewannen sie gegen Fribourg-Gottéron dank eines Treffers von Cory Emmerton in der Verlängerung mit 4:3. Die Leventiner werden folglich mit einem gesunden Selbstvertrauen nach Davos kommen.

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