Kann der HCD die Defensive der Tigers knacken?

Der HC Davos empfängt am Sonntagnachmittag um 15.45 Uhr die SCL Tigers

Mit den SCL Tigers gastiert am Sonntag um 15.45 Uhr der überraschende Tabellendritte in Davos. Will der HCD punkten, darf er den Start nicht mehr verschlafen, wie es in den beiden letzten Auswärtspartien in Biel und Ambri der Fall war.

4:2 hat sich zum Standard-Resultat des HC Davos entwickelt. Mit diesem Ergebnis gewannen die Bündner ihr letztes Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Und mit 2:4 verloren sie danach sowohl in Biel als auch in Ambri. Die beiden Niederlagen wiesen noch weitere Parallelen auf. In beiden Partien gerieten die Bündner bereits im Startdrittel auf die Verliererstrasse. Sie kamen zwar jeweils noch auf 2:3 heran, schafften den Umschwung aber nicht mehr. Die Niederlagen konnte auch Perttu Lindgren nicht abwenden, obwohl er in Ambri zwei Mal traf und sich in den letzten sieben Meisterschaftsspielen stets mindestens einen Skorerpunkt gutschreiben liess.

Verteidiger Fabian Heldner fordert, dass der HCD fürs Heimspiel gegen die SCL Tigers die Lehren aus den letzten Partien zieht: „Ich erwarte, dass wir besser ins erste Drittel starten. Es muss unser Ziel sein, dass wir von Beginn weg bereit sein und dann Schritt für Schritt gehen. Ich weiss, dass das eine grosse Floskel ist, aber sie stimmt halt doch. Es geht nicht anders.“ Wenn der HCD gegen die Langnauer punkten wolle, müsse er die defensive Stabilität beibehalten und einzelne individuelle Aussetzer im Vergleich zu den letzten Spielen vermeiden.

Die SCL Tigers werden mit einer grossen Portion Selbstvertrauen in der Vaillant Arena antreten. „Sie spielen eine Super-Saison“, bemerkt Heldner. In der Tat hatten nur wenige den Emmentalern den dritten Tabellenrang zugetraut, den sie zurzeit hinter dem EV Zug und dem SC Bern belegen. Die Basis für den Höhenflug bildet bei den „Tigern“ die extrem stabile Defensive. Sie haben in 36 Meisterschaftsspielen erst 84 Gegentreffer zugelassen.

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