Möglichkeit zur Reaktion kommt am Dienstag

Der HC Davos erhält rasch Gelegenheit, auf die deutliche Heimniederlage gegen die ZSC Lions zu reagieren. Leicht wird die Aufgabe am Dienstagabend (Beginn 19.45 Uhr) im Heimspiel gegen die Defensiv-Krampfer der SCL Tigers allerdings nicht.

Die ZSC Lions haben die Erfolgsserie des HCD mit elf Siegen aus den letzten zwölf Meisterschaftsspielen – sowie zwei weiteren Siegen im Schweizer Cup in der gleichen Zeitspanne – abrupt gestoppt. Nach dem 0:5 herrschte in der Davoser Kabine natürlich Enttäuschung, aber keine Unruhe. „Wir verloren gegen einen besseren Gegner“, stellte Verteidiger Félicien Du Bois fest. Und Stürmer Marc Aeschlimann meinte bereits mit einem Blick nach vorne: „Trotz des klaren Resultats war bei uns nicht alles so schlecht.“

Natürlich will der HCD auf die klare Niederlage rasch reagieren. Und er erhält die Chance dazu sofort. Denn bereits am Dienstagabend kommen die SCL Tigers nach Davos. Die Langnauer sind gegenwärtig auf dem siebten Platz klassiert. Sie weisen bei zwei mehr ausgetragenen Partien neun Punkte weniger auf als der HCD. Nach drei Niederlagen in Folge gewannen die Emmentaler am Samstag zuhause dank eines Powerplay-Treffers in letzter Minute gegen Ambri mit 4:3.

Trainer Heinz Ehlers hat den SCL Tigers ein auf eiserner Spieldisziplin basierendes Defensivkonzept verpasst, das ihm den Spitznamen „Mörtel-Heinz“ einbrachte. Ein Lied davon kann auch der HCD singen. Die erste Begegnung in der laufenden Meisterschaft gewannen die Davoser am 1. Oktober in Langnau mit 1:0 – erst nach 127 Sekunden in der Verlängerung dank des Treffers von Marc Wieser. „Es wird auch kaum viele Tore geben“, sagt denn auch HCD-Stürmer Marc Aeschlimann vor der Partie vom Dienstagabend. „Umso wichtiger wird es sein, dass wir unsere Torchancen auch verwerten. Und in unserem Defensivspiel müssen wir vor den gefährlichen Konterangriffen der Tigers auf der Hut sein.“

Bei Davos fehlt ab sofort bis kurz vor Weihnachten Benjamin Baumgartner. Der 19-jährige Stürmer bestreitet mit Österreich in Weissrussland die U20-Weltmeisterschaft in der zweitobersten Spielklasse.

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