Yannick Frehner erwartet „geladene“ Lausanner

Am Samstagabend um 19.45 Uhr empfängt der HCD den Tabellendritten Lausanne. Die Westschweizer kommen nach der 1:7-Pleite im ersten Aufeinandertreffen mit klaren Revancheabsichten nach Davos.

Der Spielplan will es, dass der HCD in der Doppelrunde vom Wochenende auf jene beiden Mannschaften trifft, die sich am Dienstag gegenüberstanden. Da hatte sich Lausanne in Rapperswil-Jona mit 5:2 durchgesetzt. Die Basis zum Sieg schafften die Westschweizer im Mitteldrittel mit vier Toren innert neun Minuten.

Die Lausanner sind offensichtlich in Form. Und für den Match in Davos muss man sie ohnehin nicht motivieren. Denn vor einem guten Monat kassierten sie bei ihrer Stadioneröffnung gegen den HCD eine 1:7-Heimpleite, die höchste Niederlage in dieser Saison. Gleichwohl gehören sie zum Kreis der Titelanwärter. Und mittlerweile sind sie auch schon auf den dritten Platz vorgerückt. Der HCD seinerseits möchte gegen Lausanne seine noch junge Erfolgsserie fortsetzen: Im eigenen Stadion hat Davos in dieser Saison bis jetzt sämtliche Partien gewonnen – in der Meisterschaft mit 3:2 gegen Biel und 3:1 gegen Fribourg-Gottéron sowie im Schweizer-Cup-Achtelfinal mit 2:1 nach Penaltyschiessen gegen Lugano.

HCD-Stürmer Yannick Frehner ist überzeugt, dass der HC Lausanne mit heissen Revanchegelüsten nach Davos kommen wird. „Ich erwarte ‚geladene‘ und besonders motivierte Lausanner. Da müssen wir vom ersten Bully an richtig dagegenhalten. Sie haben nicht nur starke Ausländer in ihren Reihen, sondern auch sehr gute Schweizer Spieler. Sie sind torgefährlich und gehen resolut auf Abpraller aus.“ Lausannes teaminterne Skorerliste führt mit Christoph Bertschy ein Schweizer Stürmer an (7 Tore/6 Assists), gefolgt von den Ausländern Dustin Jeffrey (5/7) und Cory Emmerton (4:6).

Noch vor dem Heimspiel gegen Lausanne gastiert der HCD am Freitagabend in Rapperswil-Jona. Auch am oberen Zürichsee bereitet sich Frehner auf ein umstrittenes Duell vor. „Gegen ‚Rappi‘ zu spielen ist nie einfach. Klar wollen wir die drei Punkte. Aber es wird einen harten Kampf über mindestens 60 Minuten geben.“

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