HCD Nachwuchs – Start in die Saison 2026/27
27.08.2026

Nach Wochen der Vorbereitung auf und neben dem Eis geht es für die Mannschaften der U21 und U18 ab Freitag wieder um Punkte. Während die U21 am Freitag auswärts gegen Fribourg startet und bereits am Sonntag zu Hause gegen Lausanne spielt, darf die U18 die VAT Arena offiziell für das erste Meisterschaftsspiel der Saison einweihen. Am Freitag, 28. August, empfangen die Davoser den EV Zug.
Top 6. So lautet das Ziel von Nachwuchschef René Müller für die U21 und U18. Gemessen an den Vorbereitungsspielen der vergangenen Wochen kommt er zum Schluss, dass beide Teams im Ligavergleich gut dastehen. Müller spricht jedoch auch offen an, dass man hinsichtlich der clubinternen Philosophie – mit den Punkten Härte, Intensität und Battle Level – noch nicht dort ist, wo man sein möchte. «Wenn wir ein Turnier in Tschechien spielen und zuerst vier Spiele brauchen, bis wir bereit sind, ist das etwas, woran wir arbeiten müssen. Es muss unser Anspruch sein, auch gegen internationale Mannschaften von Beginn an bereit zu sein.»
Neuer Goalie- und Athletikcoach
Veränderungen im Staff gab es nur auf den Positionen des Goalietrainers und des Athletikcoaches. Marco Mathis, der selbst beim HCD-Nachwuchs mit dem Eishockey begonnen hatte, trainiert seit dieser Saison die Goalies. Quentin Delémont ist für das Off-Ice-Training verantwortlich. «Kontinuität ist beim Nachwuchs wichtig, aber gewisse Rotationen von Zeit zu Zeit ebenso. Das bringt neue Ideen und Impulse.»
Nachwuchsarbeit setzt Geduld voraus
Bei der U21 sei das Kader breiter aufgestellt als in der vergangenen Saison, was gemäss Müller positiv sei: «Einerseits übt es Druck auf die einzelnen Spieler aus, da sie um ihre Position kämpfen müssen. Andererseits verschafft es uns bei Ausfällen natürlich etwas Luft – was wichtig ist.»
Ausserdem ist Müller ein Punkt besonders wichtig: «Nachwuchsarbeit hat auch viel mit Geduld zu tun. Wir müssen den Spielern Zeit lassen, sich zu entwickeln. Und wenn das bedeutet, dass man eine Zeit lang eine Stufe weiter unten spielt, weil es für oben noch nicht reicht – dann ist das okay. Wichtig ist, die Freude am Sport zu behalten und dass der Effort stimmt.»
Text & Foto: HCD-Medienteam









