Nachhaltigkeit | Hockey Club Davos

News - Nachhaltigkeit

Hintergrund 

In den vergangenen Monaten hat sich eine Projektgruppe rund um den Hockey Club Davos intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Anhand einer IST-Analyse wurde eruiert, in welchen sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Bereichen der HCD bereits Anstrengen unternimmt und wo er noch Steigerungspotential besitzt. Auf den jeweiligen Unterseiten gehen wir vertiefter auf diese Kernthemen ein und schaffen auch einen ersten Bezug zu den 17 UNO Zielen für nachhaltige Entwicklung. Sie bilden einen wichtigen Leitfaden für unsere Anstrengungen im Bereich der Nachhaltigkeit. 
 

Die erste IST-Analyse 

Über den Button rechts gelangt man zur ausführlichen IST-Analyse mit allen Details zum aktuellen Stand der Bemühungen. Damit schaffen wir eine erste wichtige Ausgangslage, um Nachhaltigkeitsziele und Massnahmen zu deren Erreichung zu definieren. Auf Basis einer internen Wesentlichkeitsanalyse haben wir uns für jede der drei Nachhaltigkeitsdimensionen Oberziele gesetzt. Gezielte Massnahmen respektive Unterziele sollen uns dabei helfen, diese bis spätestens 2030 auch zu erreichen
 

Eine neue Nachhaltigkeitsseite

Um die Fortschritte bei der Erreichung unserer Ziele besser darstellen zu können, entwickeln wir mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptpartners Graubündner Kantonalbank eine eigene Nachhaltigkeitsseite. Auf ihr werden auch die wichtigsten Messgrössen bei den quantifizierbaren Nachhaltigkeitszielen aufgelistet sein. Gerade was die ökologischen Anstrengungen angeht ist es wichtig, dass wir über Ausgangswerte verfügen. Diese werden während dieser Spielzeit 21/22 erhoben. Wohlwissend allerdings, dass die Pandemie und die damit verbundenen tieferen Zuschauerzahlen hier zu einer gewissen Verfälschung führen kann. Für den Spengler Cup konnten noch keine Basiswerte erhoben werden. 

 

Fokus auf den eigenen «Footprint»

Zu unterstreichen gilt es, dass wir in erster Linie einen Fokus auf unseren eigenen Fussabdruck legen und auf die Bereiche, die wir direkt beeinflussen können. In der Fachsprache nennt sich das «Scope 1». Das ist darum wichtig zu erwähnen, weil gerade im professionellen Sport der grösste zumindest ökologische Fussabdruck durch die Lieferanten und Zuschauer entsteht («Scope 3»). Auch hier wollen wir positiv wirken, allerdings erst in einem zweiten Schritt. Das soll aber auch darum erwähnt sein, weil wir als Verein nur Mieter der Stadionräumlichkeiten sind. Besitzerin der Eis- und Trainingshalle ist die Gemeinde Davos. Dementsprechend liegt ein Grossteil der Verantwortung für betriebsbedingte Ressourcennutzungen bei ihr und nicht bei uns als Hockey Club Davos.  
 

Verankerung in der Organisation

Um die Bedeutsamkeit der Nachhaltigkeit in der Organisation zu unterstreichen, ist der Hockey Club Davos als erster Sportverein der Schweiz Teil des Swiss Triple Impact-Programms, welches uns hilft, ein besseres, zukunftsfähiges Unternehmen aufzubauen mit gleichzeitig positiver Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt. Das Programm orientiert sich an den 17 UNO Zielen für nachhaltige Entwicklung. Entsprechend sind unsere Massnahmen und Fokusbereiche auch mit den jeweiligen Zielen markiert. 

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swiss triple impact

Unsere Fokusbereiche:

Soziales

Allein schon die über 150 Spieler*innen in den Nachwuchsmannschaften verkörpern das soziale Engagement des HC Davos in der Region. Aber nicht nur der einfache Zugang zum Sport, auch soziale Projekte wie die seit 2012 stets grösser werdende Zusammenarbeit mit Charity-Partner Greenhope gehören zu den vielen Bemühungen des HCD.

Ökologie

Egal ob Abfalltrennung, Transport, Infrastruktur oder Gastronomie - die Liste der Bereiche, in denen sich der HCD bereits bewusst mit ökologischen Themen auseinandersetzt, ist lang. Von Mülleimern, die eine klare Abfalltrennung ermöglichen bis hin zu umweltfreundlichen Verpackungen in der Gastronomie oder Fan-Trikots aus rezykliertem PET versucht der HCD seine Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten.

Ökonomie

Ein Sportverein ohne wirtschaftlich nachhaltiges Denken kann mittelfristig nicht überleben. Die Pandemie hat gezeigt, auf welchem wirtschaftlichen Fundament der Verein steht. Es beruht zu einem gewichtigen Teil aus langjährigen Partnerschaften mit Sponsoren, Gönnern und Lieferanten. Und aus einer respektvollen Beziehung mit unseren Fans. Diese möchten wir pflegen und weiter ausbauen. Nur gemeinsam können wir einen wirklichen Unterschied machen.